Smaragd-Gebiet Oberaargau

Von weitem wirkt das Oberaargau wie eine "normale" Mittelland-Landschaft. Näheres Hinsehen lohnt sich. Denn diese Landschaft hat es in sich! 

Analysen des Bundesamts für Umwelt (Bafu) haben es gezeigt: Gerade hier in der Umgebung von Langenthal  lassen sich besonders viele und europaweit bedrohte Arten finden. Biber, Bachneunauge, Gelbbauchunke, aber auch Pflanzen wie der Wilde Reis oder der Straussblütige Gilbweiderich geben sich in dieser Gegend ein Stell-dich-ein. Der Star ist alledings die Helm-Azurjungfer, eine äusserst seltene und vom Aussterben bedrohte Kleinlibelle.

In 2009 starteten der WWF, das Bafu und das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) ein Pilotprojekt. Dieses diente dazu aufzuzeigen, wie man im Austausch mit allen Beteiligten wie Gemeinden, Gewerbe, Landwirtschaft und Naturschutzorganisationen die Landschaft aufwerten könnte. Mit Erfolg!

Nach fünf Jahren setzten die Beteiligten über 300 Massnahmen um, bei denen Raum für Unken-Tümpel und Wiesengräben entstanden. Davon profitieren 17 europaweit gefährdete Smaragd-Arten und weitere gefährdete Tier- und Pflanzenarten.

Aufbauend auf die guten Erfahrungen wurde in 2015 ein Managementplan mit allen Beteiligten ausgearbeitet und die Landschaft im Smaragd-Gebiet Oberaargau auch zukünftig weiterzuentwickeln.

Das tun wir

  • Wir bringen die Interessen der Natur aktiv in den Mitwirkungsprozess rund um den Managementplan ein.
  • Wir unterstützen mit Freiwilligen die Umsetzung einzelner, lokale Massnahmen.
  • Wir führen regelmässig spannenende Aktivitäten für Interessierte und Schulen durch, damit diese die Natur-Schätze in der Region kennenlernen können.

Links und Dokumente zum Thema

Medienecho zum Smaragd-Pilotprojekt im Oberaargau

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