Mehr Raum für die Natur

Eine intakte Landschaft ist eine Grundvoraussetzung für eine lebendige Natur, die sich selbstständig entwickeln kann und uns einen Ausgleich zu Siedlung, Infrastruktur und Landwirtschaft bietet.

Unsere Landschaft im Kanton Bern steht unter starkem Nutzungsdruck vonseiten Landwirtschaft, Siedlung, Infrastruktur und Tourismus. Der WWF Bern plädiert daher für eine nachhaltig Raumplanung. Das bedeutet:

  • Siedlungen sollen sich zukünftig nach innen entwickeln. Bereits heute gibt es schon einige Beispiele für gelungenes, verdichtetes Bauen.
  • Jede Nutzung des Bodens sollte haushälterisch erfolgen. 
  • Der Anspruch der Natur auf Raum sollte den Raumansprüchen für Landwirtschaft, Siedlung, Infrastruktur und Tourismus gleichberechtigt gegenüber stehen.

Wir sind davon überzeugt, dass eine intakte Landschaft ein wichtiger Standortfaktor mit grosser volkswirtschaftlicher Bedeutung für den Kanton Bern ist.

Das tun wir

  • Wir bringen die Interessen der Natur aktiv in konkrete Projekte ein. 
  • Wir setzen uns für gezielte Massnahmen zum Schutz und zur Aufwertung von Natur und Landschaft ein.
  • Wir wirken aktiv an politischen Entscheidungsprozessen mit und bringen uns konstruktiv ein. So beteiligen wir uns an Mitwirkungen zu Richtplänen oder setzen uns für eine vielseitige Kulturlandschaft ein.

Einige Beispiele

  • Mehr umweltverträglicher Verkehr im Oberaargau und im Emmental
    Der WWF Bern setzt sich die umweltverträglichen Varianten Null+ ein, die den Kanton Bern weniger kosten und gleichzeitig eine weitere Zersiedlung verhindern.
  • Einsprache gegen die  beiden Änderungen in den Überbauungsordnungen *Beschneiung Grund-Männlichen-Kleine Scheidegg" und "Nr. 34A Beschneiung Wengen-Kleine Scheidegg"
    Die Änderungen würden verbindliche Voraussetzungen für die geplanten Seil- und Gondelbahnen auf dem Eigergletscher und auf dem Männlichen schaffen (V-Projekt), bevor die verschiedenen Interessen umfassen abgewogen worden wären. Hierzu fehlen die Umweltverträglichkeitsprüfung und verschiedene kantonale Amtsberichte.
  • Einsprache gegen die Umnutzung von Gebäuden bei den Lenker Bergbahnen
    Der WWF Bern und die Stiftung Landschaftsschutz erhielten Recht bei ihrer Einsprache gegen ein Vorhaben der Lenker Bergbahnen, die für den Bau einer neuen Bahn die alten Gebäude nicht abreissen, sondern umnutzen wollten.
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